Ina Blumenthal MdL
Foto: Fabian Strauch
Die SPD Breckerfeld hat sich im Haus Mähler in Breckerfeld im Rahmen einer gut besuchten Mitgliederversammlung gemeinsam mit ihrer Landtagsabgeordneten Ina Blumenthal auf die kommende Landtagswahl vorbereitet.
Der Ortsvereinsvorsitzende Peter Gerbothe begrüßte die Mitglieder und Gäste der Versammlung. Zu Beginn wurden die Delegierten gewählt, die bei der Aufstellung der Kandidatin oder des Kandidaten für den Wahlkreis Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III mitentscheiden werden.
Gewählt wurden Sylvia Gerbothe, Arno Förster, Kirsten Ellinghaus und Maximilian Möller.
Im Anschluss entwickelte sich eine rund zweistündige, offene und intensive Diskussion über aktuelle landespolitische Themen. Dabei ging es unter anderem um Migration, Bildung und Kitas, die Digitalisierung der Verwaltung sowie den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. In der Diskussion wurde auch sehr deutlich, wie wichtig es ist, sozialdemokratische Positionen zu drängenden gesellschaftspolitischen Fragen verständlich zu erklären und in die Breite der Bevölkerung zu kommunizieren.
Ina Blumenthal, Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion, kündigte an, sich bei der Landtagswahl 2027 erneut, um das Mandat zu bewerben.
In ihrer Rede erläuterte sie ausführlich, warum sie ihre politische Arbeit im Landtag fortsetzen möchte. „Ich kandidiere erneut für den Landtag, weil ich will, dass unsere Region in Düsseldorf nicht nur verwaltet, sondern wirklich vertreten wird“, erklärte Ina Blumenthal.
Sie nannte mehrere konkrete Gründe für ihr erneutes Engagement:
- weil der angekündigte Verlust des Thyssenkrupp-Federnwerks in Hagen zeigt, wie schnell Industriearbeitsplätze unter Druck geraten können
- weil sich viele Betriebe mit Energiekosten, Transformation und Fachkräftemangel auseinandersetzen müssen
- weil Gespräche mit Unternehmen wie dem Deutschen Edelstahlwerk in Hagen, febi Bilstein und Frischkorn in Ennepetal gezeigt haben, welche Herausforderungen die regionale Wirtschaft derzeit bewältigen muss,
- und weil Gespräche mit der AVU in Gevelsberg sowie mit Pflegeanbietern verdeutlichen, wie eng Energiepreise, gute Arbeitsbedingungen und Fachkräftegewinnung zusammenhängen.
Ina Blumenthal betonte außerdem, dass in Hagen mehr als 60 Prozent der gemeldeten Stellen Fachkräfte mit dualer Ausbildung verlangen und der Ennepe-Ruhr-Kreis mit Formaten wie „Zukunft EN“ genau daran arbeitet Menschen und Betriebe zusammenzubringen.
Ihr politisches Ziel sei klar: Sie wolle weiterhin gemeinsam mit Beschäftigten, Unternehmen, Gewerkschaften und Familien dafür arbeiten, dass Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Hagen nicht abgehängt werden, sondern eine gute und sichere Zukunft haben.
Die Mitgliederversammlung dankte Ina Blumenthal für ihr Engagement und sicherte ihr umfassende Unterstützung im kommenden Wahlkampf zu.

