Sicherheit vor Ort erhalten! (Landrat A. Brux)

Allgemein

Breckerfeld/EN. Es gebe etliche Themen, über die man reden könne, meinte Landrat Arnim Brux in seiner Jahrespressekonferenz – und griff sich das aktuellste heraus: den Bericht der so genannten Scheu-Kommission zur geplanten Polizeireform.

Dabei meldete er allerdings erhebliche Zweifel an, ob die Zuordnung der Kreispolizeibehörde zu einer Mega-Behörde in Bochum tatsächlich die erhoffte Wirtschaftlichkeit mit sich brächte. Zudem sei er wie alle anderen Landräte keineswegs davon überzeugt, dass die Einsparungen im Direktionsbereich tatsächlich mehr Polizisten auf die Straße brächte. Stattdessen sei zu befürchten, dass Beamte aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis in die Großstädte mit größerer Kriminalität abgezogen würden. Dies würde der gewünschten Bürgernähe widersprechen. Allerdings: „Auch der Kommunalverband Ruhrgebiet, der Landschaftsverband und die Bezirksregierung sollten mal abgeschafft werden.“

Als Gewinn für die Polizisten vor Ort bewertete Brux den Bau einer neuen Schießanlage in Hattingen. Ein Investor finanziere diese 900.000 Euro teure Anlage, etwa 400.000 Euro davon entfallen auf die moderne Technik, die es ermöglichen wird, dass die Beamten nicht auf Pappkameraden, sondern auf bewegte Bilder mit großer Realitätsnähe schießen können. Nach der offiziellen Schlüsselübergabe am 1. Februar kann der Trainingsbetrieb voraussichtlich Mitte März beginnen.

Auf dem Weg, sich als gute Adresse für den kleinen Urlaub zwischendurch bekannter zu machen, sei der Ennepe-Ruhr-Kreis ein gutes Stück weiter gekommen, sprach der Landrat einen weiteren Punkt an. Allein die von der EN-Agentur erarbeitete aktuelle Ausgabe des Reisekatalogs sei in den vergangenen acht Monaten an 23.000 Erholungssuchende verteilt worden. Eine starke Nachfrage erwartet Brux auch für den Veranstaltungskalender 2005, der Ende des Monats vorliegen soll. Und weiter: „Die Wasserwanderkarte für die Ruhr zwischen Hagen und Essen war bereits zwei Mal ausverkauft, die dritte Auflage wird demnächst präsentiert.“ Vergriffen seien zudem die Panoramakarte mit Hinweisen zu Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten sowie der Burgenführer „Von Grafen, Bischöfen und feigen Morden“. 9000 Mal verkauft wurde der Führer zu den Denkmälern der Kultur- und Technikgeschichte „Von Mühlen, Schleusen und Turbinen“. In Bezug auf das Wanderwegenetz nannte Brux eine bessere Verknüpfung mit dem Märkischen wünschenswert. (ann)

 
 

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