Regionalverband informierte über Regionalplan

Kommunalpolitik

Bereits seit Ende August ist es Interessierten möglich, Einblick in den Entwurf für den Regionalplan Ruhr zu nehmen, Hinweise zu geben und Anregungen zu machen. Jetzt haben Vertreter des Regionalverbandes Ruhr Entwurf und Handlungsprogramm den Entscheidungsträgern aus Verwaltung und Politik der neun Städte vorgestellt. Der Einladung zur Informationsveranstaltung im Leo-Theater im Schwelmer Ibach-Haus waren rund 60 Interessierte gefolgt.

 Neben neuen Wohnbau-, Gewerbe- und Industrieflächen legt der Regionalplan künftige Verkehrsachsen, Natur- und Landschaftsschutzbereiche, Wälder, Flächen für Windenergienutzung, Grundwasserschutz sowie Gewinnung von Bodenschätzen für die nächsten 15 bis 20 Jahre fest.

 „Der künftige Regionalplan Ruhr wird das Leben der Menschen in der Metropole Ruhr für Jahre entscheidend prägen. Platz für neue Arbeitsplätze, zusätzlichen Wohnraum und weitere Freizeitmöglichkeiten wird geschaffen. Gleichzeitig sorgt der Plan für eine schonende Inanspruchnahme des Freiraums“, machten die RVR Vertreter in der Kreisstadt deutlich.

 Bürger und öffentliche Stellen, die Einblick in den Entwurf nehmen wollen, haben dazu noch bis Ende Februar Gelegenheit. Online sind die Unterlagen unter www.regionalplanung.rvr.ruhr zu finden. Darüber hinaus liegen sie in der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm (Hauptstr. 92) in Raum 528 aus. Eingesehen werden können sie von montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 16 Uhr.

 Bürger, die Erläuterungen wünschen, werden gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren. Ansprechpartnerin ist Petra Soika-Bracht, Tel.: 02336/93 2325, Email: P.Soika-Bracht@en-kreis.de.

 Hinweise und Anregungen sollen vorzugsweise per Email an den Regionalverband Ruhr geschickt werden. Stellungnahmen können aber auch per Post, per Fax oder nach telefonischer Anmeldung zur Niederschrift abgegeben werden.

 
 

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