Peter Dresia geht für die SPD ins Rennen

Kommunalpolitik

Breckerfeld, 20.07.2009, Annette Siebert

Wird es ein Kampf der Marke „David gegen Goliath?” Bei dieser Frage muss Peter Dresia schmunzeln: „Nun, in der Geschichte war es David, der den Kampf gewonnen hat”, deshalb sieht er sich nicht in einer ausweglosen Lage.
Aktuell ist er der Herausforderer: Der Sozialdemokrat Dresia tritt an, Bürgermeister zu werden in Breckerfeld. In einer Stadt, deren Bürger vor vier Jahren zu 75 Prozent ihre Stimmen Klaus Baumann geschenkt haben. Was treibt ihn an? ...

Seine Außenseiterposition nimmt er als Herausforderung: „Die Entscheidung fällt auf dem Platz”, das sei schon immer seine Lebensmaxime gewesen. Und zu seinem Demokratieverständnis gehöre es, den Menschen eine Wahlmöglichkeit zu geben, die Chance, sich zu beteiligen. Beteiligen an Prozessen, die in vielen Bereichen des Lebens in Breckerfeld in Gang gebracht werden müssten. Das fange bei der Jugend- und Kulturpolitik an und höre bei der Wirtschaftsförderung nicht auf. „Und viele sehen das auch so”, habe er in etlichen Gesprächen mit Hansestädtern unterschiedlicher Couleur festgestellt.
Und er habe erfahren, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich echte Konzepte wünschen in Fragen der Stadtentwicklung. Und Ideen haben. Diese Kreativität, so Peter Dresia, sollte man bündeln, nicht bremsen. Auch hier ist Beteiligung sein Stichwort, ein offen moderierter Prozess, um die Stadt nach vorn zu bringen. Gegen die zunehmenden Lehrstände in der Innenstadt. Für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Für ein breiteres kulturelles Angebot. Und mehr. Dem Kandidaten schwebt eine moderne, zeitgemäße Verwaltungsführung vor: „Breckerfeld ist die einzige Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis, die noch kein EDV geführtes Ratsinformationssystem besitzt.” Dresia setzt auf Transparenz, auf Teamfähigkeit und auf Kooperation. Er will, dass Bürger und Mitarbeiter zufrieden sind.
Für die SPD ist er aktiv, weil er als Sohn eines Bergmannes „ohne Willy Brandts Bildungspolitik kaum eine so fundierte Ausbildung hätte erwerben können.” Das Bundesausbildungsförderungsgesetz ermöglichte es ihm, nach einer Ausbildung zum Landvermesser zu studieren. Er wurde Betriebswirt, dann Diplomsozialarbeiter und schließlich erhielt er die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Seit 25 Jahren arbeitet er in der ambulanten Suchthilfe, seit drei Jahren als Geschäftsführer einer Einrichtung in Hattingen. Für den Fall seines Wahlerfolgs kündigt er an: „Dann gilt für mich Residenzpflicht” - er ziehe nach Breckerfeld.

 
 

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