Gegen 1-Euro-Jobber in Grünpflege

Arbeit und Wirtschaft

Garten- und Landschaftsbau: Bezirksverband gegründet

(pcw) Für Hagen und den Märkischen Kreis wurde ein Bezirksverband des Landesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Gründungsversammlung für den „Bezirksverband Mark" fand in Hagen statt. Das Amt des Bezirksvorsitzenden übernahm der Hagener Unternehmer Thomas Borgmeier. Zu seinem Stellvertreter wurde Jörg Frey, Unternehmer in Lüdenscheid-Gevelndorf, gewählt.

Ziel des Bezirksverbandes ist es, die Interessen der Fachunternehmen des Garten- und Landschaftsbaus aus der Stadt Hagen und dem Märkischen Kreis zu bündeln. Wie Stefan Beber aus Hattingen, Vizepräsient des Landesverbandes, als Gastredner deutlich machte, wird ein Informationsaustausch der Unternehmen untereinander immer wichtiger. So gelte es, einem weiteren Missbrauch von l-€-Jobs vorzubeugen.

Denn insbesondere im Bereich der Grünflächenpflege haben laut Beber politische Entscheidungen in manchen Kommunen dafür gesorgt, dass die Grünanlagenpflege immer weniger von Steuern zahlenden und sozialversicherten Arbeitnehmern geleistet wird, sondern vermehrt von 1-€-Jobbern. „Inzwischen gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 62 000 vermeintliche Gemeinwohl-Jobs - davon 12500 in der Grünpflege." Wie er betonte, sind dem gegenüber in NRW 15 000 Landschaftsgärtner in den Privatunternehmen tätig.

Durch eine Zusammenarbeit wie im neuen Bezirksverband können kommunale umwelt- und wirtschaftspolitische Entwicklungen in der Region schneller erkannt und es kann mit Stellungnahmen darauf reagiert werden, ist sich Beber sicher. Ferner kümmern sich die Bezirksverbande darum, Jugendliche für den Beruf des Landschaftsgärtners zu interessieren und die Leistungsfähigkeit der Fachunternehmen bei regionalen Wirtschaftsschauen vorzustellen.

Quelle: Westfaelische Rundschau, 18.12.2007

 
 

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