Olaf Schade wird gemeinsamer Landratskandidat von SPD und Grünen im Ennepe Ruhr Kreis

Unterbezirk

Die Parteiversammlungen von SPD und Bündnis 90/ Die Grünen, die am Samstag, den 7. Februar im Haus Witten stattfanden, haben Olaf Schade zum gemeinsamen Kandidaten für die Landratswahl im Ennepe-Ruhr-Kreis aufgestellt.

Der 46-jährige Hattinger Jurist gehört bereits seit 1994 der SPD-Kreistagsfraktion in Schwelm an, seit 2010 ist er auch ihr Vorsitzender. Olaf Schade soll Dr. Arnim Brux nachfolgen, der den Ennepe-Ruhr-Kreis seit 2002 als Landrat vertritt und aus Altersgründen bei der Wahl im September dieses Jahres nicht mehr antritt.

 

 „Der Ennepe-Ruhr-Kreis braucht Zusammenhalt, Zukunftsorientierung und Zusammen-arbeit.“ So fasste Schade seine persönlichen politischen Schwerpunkte zusammen. „Ich freue mich heute von zwei starken und selbstbewussten Parteien als gemeinsamer Kandidat aufgestellt worden zu sein.“

 Basis für die gemeinsame Aufstellung ist eine seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit von SPD und Grünen im Kreistag, die nach den Kreistagswahlen 2014 zum Abschluss eines Kooperationspapiers beider Parteien geführt hat. Auf den Parteitagen sind die 12 Punkte des Kooperationspapiers noch einmal bekräftigt und eine weitere Vereinbarung über gemeinsame politische Inhalte anlässlich der Landratswahl verabschiedet worden. Dazu gehören die Erstellung eines Klimaschutzkonzepts, der Ausbau der EN-Agentur zu einer Kreiswirtschaftsförderung, die Verwirklichung eines gemeinsamen Solidarpakts Ennepe-Ruhr mit den Städten, die Gestaltung der Zukunft des Nahverkehrs, Maßnahmen zur Inklusion und zur Gestaltung des demographischen Wandels, die Förderung der Lebensqualität sowie des Potentials an touristischer Wertschöpfung.

 Besonderen Schwerpunkt möchte Olaf Schade auf die interkommunale Zusammenarbeit legen. „Kaputtsparen ist keine Lösung“, sagte der Kandidat. Seit Jahren reduzieren die Städte und der Kreis ihre Kosten an allen erdenklichen Stellen und haben dennoch keine Chance, die Unterfinanzierung in den Griff zu bekommen. Durch eine Zusammenarbeit von Städten und Kreis auf Augenhöhe könnten viele Aufgaben wirtschaftlicher und übergreifende Themen besser angegangen werden. Dabei endet die Kooperation nicht an der Kreisgrenze. Es gibt kein Ruhrgebiet ohne den Ennepe-Ruhr-Kreis. Darüber hinaus haben wir auch starke Verbindungen nach Südwestfalen und ins Bergische Land.

 
 

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